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7. Januar 2009

Tarek Al-Wazir auf Wahlkampftour in Fulda

Tarek Al-Wazir (Spitzenkandidat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN der Hessischen Landtagswahl) spricht anlässlich der Landtagswahl 2009 zum Thema

Hessen braucht den Wandel!

 

 

GRÜNER Spitzenkadidat zu Gast in Fulda

Unter dem Titel "Hessen braucht den Wandel" sprach der Spitzenkandidat der Grünen, Tarek Al-Wazir, zur anstehenden Landtagswahl. Vor über 100 Zuhörern im Fuldaer Café Ideal forderte der Landesvorsitzende eine neue politische Kultur in Hessen.

Die Direktkandidatin Margaretha Hölldobler-Heumüller hob in ihrer Rede die Bedeutung der Landtagswahl für die Region hervor. So müsse der Bau der B 87n durch das Biosphärenreservat Rhön verhindert werden, um die wertvolle Natur und die Chancen für den Tourismus zu erhalten. Weiterhin sei dafür zu sorgen, dass die Rhön eine gentechnikfreie Zone bleibe und die Bedeutung des Biosphärenreservats gestärkt werde. Auch für die Rhön warb sie dafür, dass Ökonomie und Ökologie keine Gegensätze seien - im Gegenteil, energie- und ressourcensparende Produkte sorgten für Vorteile im wirtschaftlichen Wettbewerb - international wie national.

Die zentralen Ziele seine Partei für die anstehende Legislaturperiode sind für Spitzenkandidat Al-Wazir vor allem die Themenbereiche Umwelt-, Bildungs- und Sozialpolitik. Besonders im Bereich der erneuerbaren Energien werde klar, wie rückwärtsgewandt die Politik der CDU sei. Hessen ist, verglichen mit allen anderen deutschen Flächenländern, das Schlusslicht bei der Stromerzeugung durch erneuerbare Energien. Die Sachbilanz der Landesregierung schreie nicht nur in diesem Bereich nach einem Regierungswechsel, so Al-Wazir. Neben einem Ausbau der erneuerbaren Energien forderte er die bessere Ausnutzung von Einsparmöglichkeiten und eine Effizienzsteigerung. Außerdem könnten in diesem Bereich zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen und so "mit GRÜNEN Ideen schwarze Zahlen geschrieben werden". Im Bildungsbereich müsse die Politik Schul- und Elternwillen mehr Beachtung schenken und nicht den "Schulkampf" der letzten Jahre fortsetzen. Wichtig aus Grüner Sicht vor allem kleinere Klasse, längeres gemeinsames Lernen und die Förderung der Ganztagsschulen.

Um der Wirtschaftskrise zu begegnen, hält der Grüne Landesvorsitzende Investitionen des Landes für notwendig. Allerdings sollten diese nicht in den Straßenbau fließen, sondern vor allem in die energetische Schulbautensanierung und die Breitbandversorgung des ländlichen Raums. Al-Wazir sprach Koch die Fähigkeit ab, geeingnete Wege aus der Krise zu weisen. Hessen stehe nach 10 Jahren CDU-Regierung im wirtschaftlichen Vergleich schlechter da als der Durcchschnitt der westlichen Bundesländer und liege hinter Ländern wie z.B. Rheinland-Pfalz. Der neoliberale Koch sei der "Hohepriester der Deregulierung", der dafür gesorgt habe, dass in Hessen Unikliniken und Gefängnisse privatisiert wurden.

Was die Frage nach möglichen Koalitionen angeht, hält der Spitzenkandidat fest, dass für die GRÜNEN vor allem die Inhalte entscheidend sind. Al-Wazir ist sich sicher, dass die hessischen Bürgerinnen und Bürger einen politischen Neuanfang wünschen. Dieser sei allerdings mit Roland Koch nicht zu machen. Die FDP hingegen wolle lediglich schwarze Minister durch gelbe Minister ersetzen, so Al-Wazir. Die GRÜNEN jedoch stünden für den erforderlichen politischen Neuanfang. Deshalb sei es wichtig, wieder drittstärkste Kraft im Hessischen Landtag zu werden. Nur möglichst starke GRÜNE seien die Garanten für eine andere Politik. Al-Wazir forderte die Zuhörer auf, die GRÜNEN bei der Landtagswahl am 18. Januar so stark zu machen, dass an ihren Inhalten niemand mehr vorbei kommt. So ist er auch überzeugt, dass "ein relativ schwarzer Landkreis wie Fulda doch mal ergrünen kann".

Asls Gastgeschenke der Fudlaer GRÜNEN gab es für den Spitzenkandidaten einige Rhöner Spezialitäten sowie ein kleines Rhönschaf aus Wolle mit auf den Weg.

V.i.S.d.P. Kreisverband Fulda

 

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